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Gehmeditation "Reinigung der Gedanken"

Gerade im Frühling kann es vorkommen, dass sich innere Unruhe, Antriebslosigkeit und Leistungsschwäche einstellen. Wir fühlen uns oft unrund in dieser Zeit, obwohl alles wieder zu neuem Leben erwacht. Warum ist das so? Das Schlafhormon Melatonin, welches eine beruhigende Wirkung ausübt, wird durch die heller werdenden Tage gehemmt. Stattdessen wird das aktivierende Serotonin ausgeschüttet. Und genau diese Übergangszeit, kann oft diesen "unrunden Effekt" auf unseren Organismus haben.


Ein achtsamer Spaziergang, eine Gehmeditation, kann hier Wunder wirken. Zum einen sind wir an der frischen Luft, im Tageslicht, was den Kreislauf anregt - zum anderen können die rastlosen Gedanken durch die achtsamen Bewegungen wieder zur Ruhe kommen.


Anleitung für eine Gehmeditation, um die Gedanken zur Ruhe zu bringen:

Suche dir deinen ganz persönlichen Wohlfühlort, an dem du dich ungestört fühlst. Vielleicht ist es der Wald oder der Garten? Stelle dich aufrecht hin, die Füße sind hüftbreit geöffnet. Spüre, wie die Fußsohlen auf dem Boden aufliegen - den Kontakt - die Erdung. Finde nun ein stabiles Gleichgewicht, indem du mit dem Oberkörper ein wenig vor und zurück, links und rechts pendelst.


Hebe nun langsam einen Fuß und beginne ganz achtsam zu gehen. Achte genau auf das, was sonst automatisch abläuft. Bewusst und konzentriert alltägliche Bewegungen wahrnehmen.


Wenn du nun in deinem Gehrhythmus bist - vielleicht kannst du jetzt noch wahrnehmen was rundherum ist. Kannst du die Vögel hören, das leise "Knarren" deiner Schritte? Spürst du vielleicht schon warme Sonnenstrahlen auf deiner Haut. Der Duft des Waldes in deiner Nase? Achte ganz bewusst auf deine Umgebung.


Nimm einfach wahr und lass alles was du nicht brauchst los!


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